
Der Bergbau im Ruhrgebiet ist selten geworden. Sehr selten - und bald wird es ihn gar nicht mehr geben. Auf die Hinterlassenschaften des Bergbaus trifft man aber noch allerorten. Kein Wunder, denn schließlich gab es hier mal nahezu 1.000 Schachtanlagen. Gebäude, Gebäudeteile, Mauern und Bergehalden finden sich auch heute noch en masse. Straßennamen, Bergarbeitersiedlungen und Bergschäden weisen ebenfalls auf die frühere Existenz von Zechen hin.
Die markantesten Merkmale aller Tiefbauzechen waren aber ihre Fördertürme und Fördergerüste. Mehr als 100 dieser Befahrungseinrichtungen stehen auch heute noch in der Landschaft herum. Manche werden immer noch zur Seilfahrt genutzt, manche machen sich heute auf ganz andere Weise nützlich. Viele stehen unter Denkmalschutz, manche sind aber auch von Abriss bedroht. Diese Web-App macht eine Bestandsaufnahme Anfang 2011: Insgesamt 118 Befahrungseinrichtungen mit Foto, Steckbrief, GPS-Daten sowie Links zu Google Maps und Wikipedia listet dieses Programm für iPhones aller Altersklassen (natürlich auch für iPod touch und iPad - eine Internetverbindung ist aber erforderlich!). Die unentbehrliche Hilfe für alle, die sich ein umfassendes Bild machen wollen. Und das sollte man unbedingt: Fast alle noch existierenden Fördereinrichtungen sind sehenswert, einige sind sogar ziemlich eindrucksvoll und manche sind einzigartig. Weltweit! Diese Web-App ist kostenlos - und man muss noch nicht mal den App-Store bemühen, um sie zu bekommen. Einfach mit dem Browser des iPhones die Website www.aufzeche.de aufrufen oder auf diesen Link klicken:  Nach dem Aufrufen der Website auf "+" klicken und "zum Home-Screen hinzufügen". Fertig ist die Application, die komplett Web-basiert läuft und sich nicht in die inneren Angelegenheiten ihres iPhones einmischt. Der Vorteil: Man bleibt immer auf dem neuesten Stand - es müssen keine Updates heruntergeladen werden. Kleiner Nachteil: Die App braucht immer eine Internetverbindung. (Aber da geht es ihr ja wie vielen anderen Apps auch ...) Herzlichen Dank an Rolf-Arno Specht, der sich mit vielen Fotos und Infos an diesem Projekt beteiligt hat!
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